How to save Mr. Mallone

Der smarte Geschäftsmann Peter Mallone muss innerhalb von zwei Tagen die wohl größten Schicksalsschläge seines bisherigen Lebens verkraften und hat dabei keine Ahnung, dass selbst in seiner schwersten Zeit alles noch viel schlimmer werden kann. Ein dunkles Familiengeheimnis löscht seine gesamte bisherige Lebensgeschichte ohne Vorwarnung aus und hinterlässt den CEO von Mallone Enterprises am Abgrund.
In einer Zeit voller Hoffnungslosigkeit trifft er auf eine Frau, die rein gar nicht in sein Lebenskonzept zu passen scheint.
Alice Granderson ist alles andere als erfolgreich, zielstrebig und sportbegeistert, und doch schafft sie mit ihrer unbekümmerten Art etwas, das Peter niemals für möglich gehalten hätte: Sie schenkt ihm Hoffnung.
Angetrieben von selbstzerstörerischem Hass, sträubt Peter sich dagegen, Alice in sein Leben zu lassen, denn er weiß, dass seine Vergangenheit sie beide vernichten würde. Doch da hat er seine Rechnung ohne Alice gemacht, die alles daransetzt, Mr. Mallone zu retten.

 

Über das Buch:

Das Buch „How to save Mr. Mallone“ ist aus zwei unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben, die wirklich nicht unterschiedlicher sein könnten.

Auf der einen Seite die lustige, lebensfrohe und chaotisch Alice, die mit ihrer Mutter und deren bester Freundin in einer gemeinsamen Wohnung lebt.

 

Auf der anderen Seite der smarte, aber durch schwere Schicksalsschläge extrem gebeutelte CEO Peter Mallone, der sich nach einer lange verheimlichten und plötzlich zutage getretenen Offenbarung einem vollkommen neuen Leben stellen muss.

Wir steigen in das Buch ein mit Alice, die ihre Gedanken über Peter Mallone mit uns teilt. Sie kann von ihrem Schreibtisch aus direkt in Peters Büro schauen und hat ihn so stets im Blick was bei ihr zu den wildesten Fantasien und Tagträumen führt,  bis sie Peter eines Tages wirklich begegnet. Der Traummann erweist sich allerdings als viel komplizierter, verschlossener und vor allem trauriger, als Alice dies jemals erwartet hätte. Selbst wenn sie durch die Klatschpresse bestens informiert ist über alle Geschehnisse im Leben von New Yorks begehrtestem Junggesellen.

Peter lernen wir kennen zu einer Zeit, wo das Leben für ihn nicht schlimmer sein könnte, zumindest denkt er das selbst.

Innerhalb von wenigen Tagen verliert Peter auf komplett unterschiedliche Art und Weise seine beiden wichtigsten Bezugspersonen, was ihm den Boden unter den Füßen wegreißt. Als dann ein Dokument auftaucht, dass ihm seine gesamte Lebensgeschichte raubt, flüchtet Peter sich in den Alkohol und die Arbeit.

Alice tritt zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt in Peters Leben, weshalb dieser sie mehr als deutlich zurückweist, obwohl er nicht abstreiten kann, sich zu dieser Frau hingezogen zu fühlen. Sie gibt ihm neuen Lebensmut und schafft es durch ihre unbekümmerte Art ihn zumindest etwas aus seiner Lethargie zu befreien.

Doch erst als Alice Peter nach einem brutalen Überfall in seinem Büro zur Hilfe eilt, versucht Peter sich ihr gegenüber zu öffnen, doch sein Geheimnis ist so grauenvoll und unberechenbar, dass es nicht nur ihn sondern auch Alice in unsagbar große Gefahr bringt.

Leseprobe Alice

Ich ratterte meinen Spruch herunter, so wie ich es immer tat, sollte das Telefon einmal klingeln. Normalerweise war es ein internes Gespräch mit den Söhnen oder Misses Guggenheim meldete sich, um sich nach ihrem Mann zu erkundigen.

»Alice?«, fragte eine männliche Stimme und binnen Sekunden saß ich kerzengerade auf meinem Stuhl. Mein Blick schnellte hoch und ich sah zu dem Büro

Bürofenster, das ich seit so vielen Jahren anstarrte. Dort saß er, mit den Füßen auf dem Schreibtisch und einem Telefonhörer in der Hand. »Ja?«, fragte ich, um mir etwas Zeit zu verschaffen und einige Male tief durchzuatmen. Wahrscheinlich würde er mir jetzt den Kopf dafür abreißen, dass die Reporter es geschafft hatten, diese Bilder zu machen.

»Hier ist Peter Mallone. Erinnern Sie sich an mich?« Ich hätte in einer Mischung aus blanker Hysterie und vollkommener Aufregung beinahe laut losgeprustet, doch zu meinem eigenen Erstaunen blieb meine Stimme ganz ruhig.

»Hey, wir sind in allen Zeitungen, wie könnte ich mich nicht an Sie erinnern?«, fragte ich und hätte mir am liebsten selbst gratuliert. Schlagfertig und auf den Punkt. Ich hatte es geschafft. Solange ich nicht wieder anfing, über das Wetter zu reden, war das bereits ein absolut unschlagbares Telefonat. Zumindest wenn wir jetzt auflegen würden.

»Genau deshalb rufe ich an. Es tut mir unendlich leid, dass ich Sie in diese Sache hineingezogen habe. Ich hätte sie vorwarnen sollen, dass so etwas passieren kann. Die Medien suchen immer nach einer tollen Story und nach den Dingen, die gerade in meinem Privatleben vorgefallen sind, war es natürlich ein gefundenes Fressen, zu sehen, wie ich mit einer Frau aus dem Auto aussteige. Ich hoffe, ich habe Ihnen nicht zu viele Probleme beschert.«

»Bis jetzt hat noch keiner der Guggenheims Wind von der ganzen Sache bekommen, falls es das ist, worauf Sie anspielen.«

»Das und Ihr Privatleben natürlich.«

»Ich kann Ihnen versichern, dass ich kein Privatleben habe.«

Für einen Moment riss ich die Augen auf und schüttelte langsam meinen Kopf. Das hatte ich jetzt nicht wirklich laut gesagt. Ich war eine unbeschreibliche Vollidiotin. Vielleicht sollte ich ihm direkt von Mom und Debbie erzählen. Er kannte bestimmt hervorragende Psychotherapeuten oder engagierte sich in seiner Freizeit in irgendwelchen Stiftungen, die mir helfen konnten.

Alles, was ich am anderen Ende hörte, war lautes Lachen.

»Ich denke, Ihr Schwager Edward gehört zu dem Privatleben.« Er betonte den Namen so, wie ich es tat. Gott, ich hatte diesem Mann bei unserem ersten Zusammentreffen, das nicht länger als zehn Minuten gedauert hatte, mein gesamtes Privatleben offengelegt. Diskretion hatte noch nie zu meinen Stärken gehört.

»Mich an Edward zu erinnern, war gemein!« Wieder lachte er.

»Hören Sie, Alice, ich möchte mich für die Rettung

vor den Bluthunden revanchieren und würde mich gern noch näher mit Ihnen über Edward austauschen. Würden Sie mit mir essen gehen?«

Ich presste mir die Hand vor den Mund und biss auf meine Unterlippe. Das konnte nicht passieren. Das gab es nur in meinen TV-Serien.

»Okay«, erwiderte ich lässig und betätigte kurz die Stumm-Taste des Telefons, um hyperventilierend nach Luft zu schnappen. Verdammt, ich benahm mich wie ein Teenager, obwohl ich vermutlich nie wirklich über dieses Stadium hinausgekommen war.

»Was war das für eine Musik?«, fragte er und ich schloss die Augen.

»Ich habe nichts gehört«, erwiderte ich. Natürlich nicht. Ich hatte diese verdammte Stumm-Taste gedrückt und damit die Warteschleifenmusik eingeschaltet.

»Gut, ich werde meine Termine mit meiner Assisentin abstimmen. Sie wird sich wegen eines Termin- vorschlags bei Ihnen melden.«

»Peter?«

»Ja?«

»Kann sie mich auf meinem Handy anrufen? Ich möchte über den Guggenheim–Apparat keine Privatgespräche führen«, log ich. Mir war das alles hier so egal, ich wollte nur, dass er meine Handynummer hatte.

»Klar, ich schreibe mit. Also los.«

Während ich meine Nummer diktierte, sah ich zu ihm rüber und betrachtete, wie er die Ziffern auf- schrieb. Er telefonierte … mit mir!

»Danke für die Einladung.«

»Nein, Alice, ich danke Ihnen, dafür, dass Sie mich zum Lachen gebracht haben. Das habe ich heute wirklich dringend gebraucht.«

»Oh, das kann ich gut. Meine Familie liefert genug Potential für eine eigene Stand-up-Nummer.« »Ich kann es kaum erwarten, davon bald mehr zu erfahren. Bis bald, Alice.«

»Ja, bis bald, Peter.«

 

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